Eventfilm München

Tanzende Gäste beim Latin Open Air im Werksviertel München, festgehalten als Eventfilm-Material von studio doppelwerk

Ihr plant ein Event über Monate. Location, Technik, Catering, Programm. Am Ende des Abends bleiben ein paar unscharfe Handyfotos in einer WhatsApp-Gruppe. Der Abend war gut. Nur sieht das außer den 200 Gästen niemand.

Genau da fängt ein Eventfilm an, Sinn zu ergeben. Nicht als Deko, sondern als das, was von der Veranstaltung übrig bleibt, wenn die Stühle weggeräumt sind.

Was ein Eventfilm ist

Ein Eventfilm fasst eine Veranstaltung in bewegten Bildern zusammen: Atmosphäre, Kernmomente, Menschen. Je nach Format zwischen 60 Sekunden und fünf Minuten. Eingesetzt wird er auf LinkedIn, auf der Website, im Recruiting und in der Kommunikation mit Sponsoren.

Der Unterschied zwischen einem brauchbaren und einem guten Eventfilm liegt selten an der Kamera. Er liegt daran, ob vorher jemand entschieden hat, welche Geschichte der Abend erzählen soll.

Was kostet ein Eventfilm in München?

Der Preis hängt an vier Dingen:

Drehumfang. Ein Abend mit einer Kamera ist etwas anderes als eine zweitägige Konferenz mit drei Leuten, Interviewsetup und Drohne.

Anzahl der Formate. Der Hauptfilm ist selten das Aufwendigste. Wer zusätzlich Reels, Sponsorenclips und Speaker-Highlights will, verlängert vor allem die Postproduktion.

Turnaround. Ein Aftermovie, der 24 Stunden nach dem Event online sein soll, ist teurer als einer mit zwei Wochen Vorlauf. Schnelligkeit kostet, weil sie Kapazität blockiert.

Vorbereitung. Ein Vorgespräch, eine Shotlist, ein abgestimmter Look: Das ist der Teil, der später den Unterschied macht und den viele Angebote nicht enthalten.

Grob gilt: Je klarer ihr vorher wisst, wofür der Film gebraucht wird, desto günstiger wird er. Die teuersten Produktionen sind die, bei denen im Schnitt noch entschieden wird, was der Film eigentlich soll.

Welches Format passt zu eurem Event

Aftermovie. Schnell, emotional, für Social Media. Wenn das euer Ziel ist, haben wir das hier ausführlich beschrieben: Aftermovie München.

Corporate Eventfilm. Ruhiger erzählt, mit Fokus auf Marke und Botschaft. Der Klassiker für B2B, Jubiläen und Kundenveranstaltungen.

Konferenz- und Messefilm. Vorträge, Aussteller, Gespräche. Wird meist gebraucht, um im Folgejahr Sponsoren und Aussteller zu überzeugen.

Recap mit Interviews. Teilnehmer und Speaker kommen zu Wort. Der aufwendigste, aber inhaltlich stärkste Weg, wenn es um Glaubwürdigkeit geht.

Social-Media-Shorts im Hochformat. Werden oft als Nebenprodukt behandelt und sind in der Praxis das, was am meisten gesehen wird.

In den meisten Fällen kombiniert man zwei oder drei davon. Ein Drehtag, mehrere Auswertungen.

Wie so ein Dreh abläuft

  1. Vorgespräch. Was soll der Film bewirken? Reichweite, Recruiting, Sponsoren? Danach richtet sich alles Weitere.

  2. Planung. Ablauf des Events durchgehen, Key-Momente festlegen, Look abstimmen.

  3. Drehtag. Wir sind da, wo etwas passiert, und nicht im Weg. Bei Events zählt Reaktionsgeschwindigkeit mehr als Equipment.

  4. Postproduktion. Schnitt, Color Grading, Sounddesign, Titel.

  5. Ausspielung. Alle Formate, die ihr braucht, in den richtigen Seitenverhältnissen.

Ein Beispiel aus München

Für Latin Night Munich haben wir das Latin Open Air im Werksviertel begleitet. Ein Abend, aus dem am Ende Fotos und zwei Instagram-Reels wurden, direkt einsatzbereit für die eigenen Kanäle.

München macht das übrigens einfacher als andere Städte: Werksviertel, ICM, BMW Welt, die Messe in Riem. Locations, die von sich aus gut aussehen, und kurze Wege zwischen den Drehs.

Wann sich ein Eventfilm nicht lohnt

Nicht jedes Event braucht einen Film. Wenn es euch vor allem darum geht, den Abend für die eigenen Social-Media-Kanäle nutzbar zu machen, ist ein aufwendiger Dreh mit langer Postproduktion oft der falsche Weg. Dann reichen Fotos und ein paar kurze Clips, dafür schnell und in Menge.

Wie das aussieht, haben wir hier beschrieben: Event-Content München.

Ein klassischer Eventfilm lohnt sich dann, wenn der Film länger arbeiten soll als eine Woche: für Sponsoren, fürs Recruiting, als Rückblick, der das nächste Event verkauft.

Kurz gesagt

Ein Eventfilm ist kein Andenken, sondern ein Arbeitsmittel. Er funktioniert dann, wenn vorher klar ist, wofür er eingesetzt wird. Alles andere, Kameras, Drohnen, Schnitt, ergibt sich daraus.

Wenn ihr ein Event in München plant und überlegt, ob sich ein Film lohnt: Schreibt uns kurz, dann sagen wir euch ehrlich, was sinnvoll ist und was nicht.